"Es entsteht ein kleines Gesamtkunstwerk als beeindruckende Rückschau auf das Lebensgefühl des Expressionismus mit seiner Faszination und Explosivität, seinen Visionen und Ängsten, Schrecken und Hoffnungen."

Albrecht Schmidt  über Kuno Kohns Capriccio am 15.02.2011 im Darmstädter Echo

 

"… Wenige optische Akzente reichen aus, um zu transportieren, worum es geht. Die Protagonisten stellen authentisch die jungen Erwachsenen dar […]. An den entscheidenden Stellen, die die Akteure schonungslos erzählen, ist es merklich ruhig im Publikum – die Botschaft der Polizei scheint anzukommen. Viele Zuschauer bekommen wohl eine Ahnung, wie schnell es vorbei sein kann mit dem Leben auf der Überholspur. "

Anne Backhaus über Aus voller Fahrt am 09.07.2010 in den Aachener Nachrichten

 

"Kein deutscher Schriftsteller hat so viele Worte produziert, denen Flügel wuchsen, wie Friedrich Schiller. Doch seine geflügelten Worte sind ihrem ursprünglichen Sinn heute weit entflattert und haben dabei an Höhe verloren. Wie tief also ist die tiefere Bedeutung von Schillers Versen? Ist sie heute überhaupt noch zu ergründen? Oder ist sie unter dem Schutt abgegriffener Versbruchstücke nicht mehr auszugraben? SWR2 und das Schauspiel der Staatstheater Stuttgart probieren es gemeinsam aus. Der prominent besetzte Schiller-Abend wird das komplette Balladen-Werk des Klassikers ungekürzt auf die Bühne bringen: solistisch, mehrstimmig, mono- und dialogisch, deklamiert und gesungen und vollkommen staubfrei. Zu Gast sind außerdem die Literaturwissenschaftler Karl Otto Conrady und Jochen Hörisch. Musik: Fort'n'Brass, Stuttgart. SWR2-Literaturchef Walter Filz wird moderieren."

SWR Programankündigung für "Alles rennet, rettet, flüchtet …"